Apotheke & Wartebereich

Digital Signage für Apotheke und Wartebereich

Präventionshinweise, Aktionen der Parapharmazie, praktische Informationen. Ein Wartebereich, der informiert statt nur warten zu lassen — mit den Vorsichtsmaßnahmen, die für den Gesundheitssektor gelten.

Die gefühlte Wartezeit, nicht die tatsächliche

In der Apotheke wie in der Praxis dauert die Wartezeit wenige Minuten, stehend oder sitzend, ohne etwas zu tun. Ein Bildschirm verkürzt diese Wartezeit nicht, verändert aber ihre Wahrnehmung — unter einer Bedingung: etwas Nützliches sagen. Eine ständig wiederholte, dreißigsekündige Werbeschleife erzeugt den gegenteiligen Effekt — sie lässt die Wartezeit länger erscheinen.

Die richtige Dosierung folgt einer einfachen Regel: mehrheitlich informative Inhalte, minderheitlich werbliche Inhalte. Saisonale Prävention, Erinnerungen zum richtigen Gebrauch, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Öffnungszeiten und Notdienst auf der einen Seite; Parapharmazie und Aktionen auf der anderen.

Die Saisonalität übernimmt die Arbeit

Wenige Branchen haben einen so vorhersehbaren Kalender: Allergien im Frühling, Sonnenschutz und Reisen im Sommer, Impfungen und Wintererkrankungen im Herbst, Verdauung und gute Vorsätze im Januar.

All das lässt sich einmal vorbereiten und über die Sondertermine des Zeitplans für das ganze Jahr programmieren: Jede Kampagne startet und endet zu ihrer Zeit, ohne Eingriff. Es ist ein Nachmittag Arbeit, der zwölf Monate Anzeige abdeckt, und der Inhalt wird im Folgejahr wiederverwendet.

Die für den Gesundheitssektor geltenden Vorsichtsmaßnahmen

Der Sektor ist reglementiert, und die Anzeige in der Apotheke unterliegt den standesrechtlichen Regeln für Werbung und Kommunikation von Apothekern. Konkret bedeutet das, die redaktionelle Kontrolle über das Gezeigte zu behalten, statt eine externe Werbeagentur anzubinden, und mehrheitlich informative Inhalte zu bewahren.

In technischer Hinsicht ist ein Punkt zu beachten: Der Bildschirm eines Wartebereichs darf niemals personenbezogene Informationen zeigen. Die Aufrufanzeige beschränkt sich auf eine Ordnungsnummer, nie auf einen Patientennamen.

Der Ton ist der zweite Punkt, den man früh klären sollte. Eine Apotheke ist ein Ort, an dem am Tresen über intime Themen gesprochen wird, und ein Bildschirm mit Ton fügt eine zusätzliche Belastung hinzu, statt sie abzudecken. Sehen Sie ohne Ton verständliche Inhalte vor, mit Untertiteln bei Videos.

Wo den Bildschirm platzieren, und welchen

Der Standort entscheidet über den Nutzen. Der Warteschlange zugewandt, auf Augenhöhe, wird der Bildschirm gelesen; hinter dem Tresen oder zu hoch, nicht. In einer Apotheke mit mehreren Tresenplätzen ist ein einzelner, gut platzierter Bildschirm besser als drei verstreute Bildschirme, die dieselbe Schleife zeigen.

Bei der Hardware genügt drinnen ein handelsüblicher Fernseher, sofern die Betriebszeit geprüft wird: Eine von 8:30 bis 19:30 Uhr geöffnete Apotheke lässt den Bildschirm elf Stunden täglich laufen, über den von der Garantie gedeckten Heimgebrauch hinaus. Ein von der Straße sichtbares Schaufenster erfordert dieselbe Ausstattung wie jedes Geschäft: einen professionellen Bildschirm mit hoher Helligkeit, ab 1.500 cd/m², sonst wird er zu den hellsten Stunden unleserlich.

Questions fréquentes

Was zeigt man im Wartebereich einer Apotheke?

Mehrheitlich informative Inhalte — saisonale Prävention, korrekte Anwendung von Medikamenten, Öffnungszeiten und Notdienst — und minderheitlich werbliche Parapharmazie-Inhalte. Eine rein werbliche Schleife verlängert die gefühlte Wartezeit, statt sie zu verkürzen.

Kann man saisonale Kampagnen im Voraus programmieren?

Ja, über die Sondertermine des Zeitplans. Allergien, Sonnenschutz, Impfungen, Wintererkrankungen: Jede Kampagne wird einmal vorbereitet, startet und endet zu ihrer Zeit, und wird im Folgejahr wiederverwendet.

Darf der Bildschirm den Namen des aufgerufenen Patienten zeigen?

Das wird nicht empfohlen: Eine personenbezogene Anzeige in einem öffentlichen Raum legt eine Gesundheitsdatum offen. Beschränken Sie die Aufrufanzeige auf eine Ordnungsnummer.

Wer kontrolliert den ausgespielten Inhalt?

Nur Sie: Die Inhalte sind die, die Sie in die Plattform importieren oder erstellen, ohne aufgezwungene externe Werbeagentur, was unerlässlich ist, um die standesrechtlichen Kommunikationsregeln einzuhalten. Drei Bildschirme sind mit dem Free-Angebot kostenlos, mit den Funktionen des Premium-Angebots — nach 30 Tagen erscheint ein Badge „Powered by Smart-Signage“. Darüber hinaus rechnen Sie mit 9 €netto pro Bildschirm und Monat, oder 99 €netto pro Jahr, ohne Vertragsbindung. Raumtablets, Fernbedienungen und E-Paper-Etiketten fallen unter die Lite-Lizenz zu 5 €netto pro Gerät und Monat. Ab 50 Geräten desselben Typs ist ein Rabatt verhandelbar.

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