Digital Signage für Geschäft und Großfläche
Werbeplakate, Video-Aufsteller im Regal, elektronische Preisetiketten. Wie die Zentrale ihre landesweiten Aktionen ausspielt, ohne dem Geschäft die Kontrolle über die lokale Anzeige zu nehmen.
Drei Standorte, drei Logiken
Im Geschäft dienen nicht alle Bildschirme derselben Absicht, und gerade das Vergessen dieses Punkts führt dazu, überall dieselbe Schleife zu zeigen.
- Schaufenster und Eingang ziehen an: starke Aktion, aktuelles Angebot, kurze, im Vorbeigehen lesbare Botschaft.
- Der Regalaufsteller verkauft ein bestimmtes Produkt, genau dann, wenn der Kunde davorsteht: Ein kurzes Video übertrifft hier das Plakat, weil es das periphere Blickfeld einfängt.
- Die Kasse besetzt die Wartezeit: Treueprogramm, Dienstleistungen, kommende Aktionen. Der einzige Ort, an dem eine längere Botschaft gelesen wird.
Netzwerk: die Hierarchie national / Region / Geschäft
Das ist das zentrale Thema, sobald man über wenige Standorte hinausgeht. Die Zentrale muss eine Aktion in einem Schritt auf das gesamte Netz ausrollen, sicherstellen können, dass sie überall erscheint, und dass sie zum vorgesehenen Termin endet. Das Geschäft muss die Kontrolle über seine lokalen Aktionen, Engpässe und besonderen Öffnungszeiten behalten.
Bildschirme werden über Tags gruppiert (Marke, Region, Geschäft, Standort), und Ausspielprioritäten regeln den Vorrang: Eine geplante landesweite Kampagne setzt sich zum vorgesehenen Zeitpunkt durch, danach übernimmt wieder der lokale Inhalt. Größere Netzwerke stützen sich auf das Enterprise-Angebot, das hierarchisierte Konten, Reporting und API-Zugang hinzufügt.
Der Preis: Bildschirme und elektronische Etiketten
Der Preis ist die sensibelste Information im Geschäft, und die teuerste, um sie auf Papier zu pflegen. Zwei Medien ergänzen sich: der Bildschirm für Aktionen und Aufsteller, das elektronische Etikett (E-Paper) für den Regalpreis, direkt am Produkt.
E-Paper-Etiketten fallen unter die Lite-Lizenz, günstiger als ein vollwertiger Anzeigebildschirm. Sie sollen die Bildschirme nicht ersetzen: Sie lösen das Problem der Preiskonsistenz zwischen Regal und Kasse, das ebenso eine Frage der Konformität wie des Handels ist.
Die wirtschaftliche Überlegung lässt sich einfach anstellen: Zählen Sie die wöchentlich für das Drucken, Zuschneiden und Austauschen von Papieretiketten bei Preisänderungen aufgewendete Zeit, und setzen Sie sie in Bezug zu den Kosten einer Lizenz. In einem Geschäft mit wöchentlichen Aktionen fällt die Rechnung schnell zugunsten der Elektronik aus — und dabei sind vermiedene Preisfehler noch nicht mitgerechnet.
Der Tagesrhythmus im Geschäft
Ein Geschäft hat um 9, 12:30 und 18 Uhr nicht denselben Zulauf, und auch nicht dieselbe Kundschaft. Der Zeitplan erlaubt es, die Anzeige auf diese Zeiten abzustimmen: Alltagsprodukte am Morgen, schnelle Verpflegungsangebote zur Mittagszeit, Abendaktionen für Berufstätige, die nach der Arbeit vorbeikommen.
Starke Perioden werden im Voraus vorbereitet und starten von selbst: Schlussverkauf, Schulanfang, Jahresendfeiertage, Jubiläumsaktionen. Genau hier setzt sich digitale Anzeige am deutlichsten vom Papier ab — nicht durch die Bildqualität, sondern weil eine Kampagne zum vorgesehenen Termin von selbst endet. Das drei Wochen nach Ablauf des Angebots vergessene Werbeplakat ist der auffälligste und häufigste Mangel einer schlecht gepflegten Anzeige.
Questions fréquentes
Wie rollt man eine Aktion auf einem ganzen Filialnetz aus?
Indem Bildschirme über Tags gruppiert werden — Marke, Region, Geschäft — und die Kampagne der gewünschten Gruppe mit Start- und Enddatum zugewiesen wird. Sie startet und endet von selbst, und das Dashboard erlaubt zu prüfen, dass sie tatsächlich überall läuft.
Behält das Geschäft die Kontrolle über seine lokale Anzeige?
Ja. Lokaler Inhalt besteht neben zentralen Kampagnen, und Ausspielprioritäten legen fest, wer zum vorgesehenen Zeitpunkt gezeigt wird: Die geplante landesweite Kampagne setzt sich in ihrem Slot durch, danach übernimmt wieder der lokale Inhalt.
Werden elektronische Etiketten über dieselbe Plattform verwaltet?
Ja, E-Paper-Etiketten werden über dieselbe Plattform wie die Bildschirme gesteuert, unter der Lite-Lizenz zu 5 €netto pro Gerät und Monat. Sie ergänzen die Bildschirme, statt sie zu ersetzen: der Regalpreis auf der einen, Aktion und Aufsteller auf der anderen Seite.
Welche Funktionen für ein Netzwerk mit über fünfzig Geschäften?
Das Enterprise-Angebot, auf Anfrage, ergänzt Single Sign-on, hierarchisierte Konten, Reporting, Monitoring, API- und Webhook-Zugang, Standortkartierung und einen dedizierten Support. Ab 50 Geräten desselben Typs ist ein Rabatt verhandelbar.