Industrie & Werkstatt

Digital Signage in der Industrie: Werkstatt und Produktionslinie

Produktionskennzahlen, Sicherheit, Qualitätshinweise, Teamkommunikation. Bildschirme, die vom Arbeitsplatz aus lesbar sind, in einer Umgebung, in der niemand E-Mails liest.

Das Problem: Teams ohne Mailbox

In einer Werkstatt hat ein bedeutender Teil der Mitarbeitenden keinen eigenen Arbeitsplatzrechner, liest keine E-Mails und liest nicht im Intranet. Die gesamte für Büros konzipierte interne Kommunikation erreicht sie nicht. Information läuft über den Teamleiter, das Schwarze Brett neben der Stechuhr und Mundpropaganda.

Der Werkstattbildschirm behebt dieses Ungleichgewicht, sofern er dort platziert wird, wo der Blick ohnehin hinfällt: Stechuhr, Umkleide, Kaffeemaschine, Linieneingang. Ein in einem leeren Flur installierter Bildschirm wird nie gelesen.

Sicherheit und Qualität, die Inhalte, die den Bildschirm legitimieren

Sicherheit ist das Thema, das die Anzeige bei allen akzeptabel macht, Führung wie Mitarbeitenden.

  • Der Zähler unfallfreier Tage, wohl der am meisten beachtete Werkstattinhalt.
  • Die Erinnerung an vorgeschriebene Schutzausrüstung je Zone, unterschiedlich je nach Bildschirm und Standort.
  • Die aktuellen Qualitätshinweise: wiederkehrende Nichtkonformität, verstärkter Kontrollpunkt, Sortenwechsel.
  • Sofortalarme — Linienstopp, Evakuierung, Vorfall —, in einem Schritt auf den gesamten Park ausgespielt.

Lesbarkeit und Hardware: andere Regeln als im Büro

Ein Werkstattbildschirm wird aus fünf oder zehn Metern gelesen, manchmal im Gehen, oft mit Gehörschutz und Handschuhen. Das ändert alles: sehr große Schrift, maximal vier bis fünf Informationen pro Bildschirm, klare Kontraste, keine langsamen Animationen. Ein für einen Bürobildschirm gestaltetes Dashboard ist dort unlesbar.

Die Umgebung stellt eigene Anforderungen: Staub, Vibrationen, kräftige Industriebeleuchtung, Betriebszeit über zwei oder drei Schichten. Eine ausgelagerte, in einem sauberen Schaltschrank untergebrachte und mit dem Bildschirm verbundene Android-Box lässt sich leichter austauschen als ein integrierter Fernseher. In großen Hallen können mehrere Bildschirme zu einer Videowand zusammengeschlossen werden, um von Weitem lesbar zu bleiben.

Das Netzwerk verdient vorausschauende Planung: Werkstätten sind oft schlecht per WLAN abgedeckt, zwischen Metallstrukturen und Maschinen. Die Offline-Wiedergabe verhindert den schwarzen Bildschirm — Inhalte liegen lokal im Cache, und die Ausspielung läuft während eines Ausfalls weiter — aber eine Kabelverbindung bleibt vorzuziehen, wo möglich, allein schon für die Überwachungsrückmeldung.

Schließlich lebt eine Werkstatt-Anzeige nur, wenn sie sich verändert. Ein seit sechs Wochen auf denselben Kennzahlen stehender Bildschirm wird zum Dekorationselement: Die Teams hören auf, ihn anzusehen, und er verliert selbst seinen Alarmwert. Besser drei wöchentlich erneuerte Informationen als zwölf dauerhaft unverändert stehende, und der Zeitplan erlaubt genau, diese Rotation im Voraus zu programmieren, statt auf die Verfügbarkeit von jemandem zu hoffen.

Questions fréquentes

Wie erreicht man Teams ohne dienstliche E-Mail-Adresse?

Über Bildschirme an unumgänglichen Durchgangspunkten: Stechuhr, Umkleide, Kaffeemaschine, Linieneingang. Das ist der einzige Kanal, der Mitarbeitende an der Front erreicht, ohne Arbeitsplatzrechner oder Privattelefon.

Welche Informationen in einer Werkstatt anzeigen?

Den Zähler unfallfreier Tage, die vorgeschriebene Schutzausrüstung je Zone, die aktuellen Qualitätshinweise und Sofortalarme. Maximal vier bis fünf Informationen pro Bildschirm: darüber hinaus wird aus fünf Metern Entfernung nichts mehr gelesen.

Kann man einen Linienstopp-Alarm auf allen Bildschirmen ausspielen?

Ja, der Notfallalarm übernimmt den gesamten Park in einem Schritt, unabhängig vom laufenden Inhalt, und wird auf dieselbe Weise zurückgenommen.

Welche Hardware hält einer Werkstattumgebung stand?

Ein professioneller, für lange Betriebszeit ausgelegter Bildschirm, gesteuert von einer ausgelagerten, in einem sauberen Schaltschrank untergebrachten Android-Box — eine Box wird in wenigen Minuten ausgetauscht, ein integrierter Fernseher nicht. Drei Bildschirme sind mit dem Free-Angebot kostenlos, mit den Funktionen des Premium-Angebots — nach 30 Tagen erscheint ein Badge „Powered by Smart-Signage“. Darüber hinaus rechnen Sie mit 9 €netto pro Bildschirm und Monat, oder 99 €netto pro Jahr, ohne Vertragsbindung. Raumtablets, Fernbedienungen und E-Paper-Etiketten fallen unter die Lite-Lizenz zu 5 €netto pro Gerät und Monat. Ab 50 Geräten desselben Typs ist ein Rabatt verhandelbar.

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