Gastronomie

Digital Signage für Restaurant, Brasserie und Fast-Food

Tagesmenü, das sich zu jedem Service von selbst umschaltet, digitale Tafel im Schaufenster, Abendangebote: was Digital Signage in der Gastronomie wirklich bringt — und was Sie für die Umsetzung brauchen.

Der eigentliche Punkt: der richtige Inhalt zum richtigen Service

Ein Restaurant zeigt nicht denselben Bildschirm um 8, 12 und 19 Uhr. Das ist der Unterschied zwischen einem nützlichen Bildschirm und einem, den man irgendwann abschaltet: die Abendkarte während des Mittagsservice zu zeigen verkauft nichts, es stört nur.

Die Antwort liegt im Zeitplan. Sie stellen pro Service eine Playlist zusammen und platzieren sie auf einer Timeline: Gebäck und Frühstücksangebote bis 10:30 Uhr, Tagesgericht und Mittagsmenüs von 11:30 bis 14:30 Uhr, Abendkarte und Empfehlungen ab 18 Uhr. Der Wechsel läuft automatisch, jeden Tag, ohne dass jemand eingreifen muss. Dazu kommen Wiederholungen nach Wochentag — der Sonntagsbrunch, der Ruhetag am Montag — sowie besondere Termine wie der Valentinstag.

Was im Gastraum am besten funktioniert, in dieser Reihenfolge:

  • das Tagesmenü mit Preisen, lesbar bereits von der Warteschlange aus;
  • Menüs und Empfehlungen des Kochs;
  • Getränke und Desserts, gezeigt gegen Ende der Mahlzeit;
  • praktische Informationen: WLAN, Öffnungszeiten, soziale Netzwerke, Click & Collect.

Das Schaufenster: die unterschätzte Herausforderung

Der Schaufensterbildschirm bringt am meisten — er richtet sich an Passanten — und bereitet zugleich die meisten Probleme.

Zwei Punkte vor dem Kauf prüfen:

  • Die Helligkeit. Ein handelsüblicher Fernseher liegt bei rund 300 bis 400 cd/m². Hinter einer sonnenexponierten Scheibe wird er genau dann unleserlich, wenn die meisten Passanten vorbeikommen. Ein Schaufensterbildschirm sollte mindestens 1.500 cd/m² leisten, bei Südausrichtung eher 2.500.
  • Die Betriebsdauer. Ein Schaufensterbildschirm läuft 12 bis 16 Stunden am Tag. Consumer-Displays sind für den Heimgebrauch ausgelegt, etwa 6 bis 8 Stunden: darüber hinaus deckt die Garantie diesen Einsatz nicht ab.

Konkret einrichten

Drei Schritte, rund eine Viertelstunde für den ersten Bildschirm. Sie erstellen den Inhalt — entweder indem Sie Ihren Bedarf dem Studio KI beschreiben („Aktion Apfeltarte für 4,50 €“) oder indem Sie eigene Bilder hochladen. Sie stellen die Playlists für jeden Service zusammen und platzieren sie auf der Timeline. Anschließend koppeln Sie den Bildschirm: Der Player zeigt einen sechsstelligen Code an, den Sie in der Plattform eingeben, und die Ausspielung beginnt.

Fällt das Netzwerk im Gastraum aus — das kommt vor, besonders im Untergeschoss — läuft der Bildschirm weiter: Die Inhalte liegen lokal im Cache, und die Aktualisierung setzt fort, sobald die Verbindung zurückkehrt.

Questions fréquentes

Braucht ein Restaurant einen speziellen Bildschirm?

Nein. Smart-Signage funktioniert auf Android-TVs und -Boxen, LG-webOS-Bildschirmen und jedem Gerät mit Browser. Ein handelsüblicher Fernseher genügt für den Gastraum. Zwei Fälle erfordern einen professionellen Bildschirm: ein sonnenexponiertes Schaufenster, das hohe Helligkeit verlangt, und ein Bildschirm, der mehr als 12 Stunden täglich läuft, wofür Consumer-Displays nicht garantiert sind.

Wie wechselt die Mittagskarte automatisch?

Über den Zeitplan. Sie erstellen eine Playlist pro Service — Frühstück, Mittag, Abend — und platzieren sie mit ihren Zeiten auf der Timeline. Der Wechsel erfolgt automatisch, täglich, ohne Eingriff. Sie können Wiederholungen nach Wochentag und besondere Termine hinzufügen.

Was passiert, wenn das WLAN im Gastraum ausfällt?

Der Bildschirm zeigt weiter Inhalte an. Die Inhalte werden lokal zwischengespeichert: eine Netzwerkunterbrechung stoppt die Wiedergabe nicht, und die Playlist aktualisiert sich, sobald die Verbindung zurück ist.

Was kostet Digital Signage für ein Restaurant?

Ein unabhängiges Restaurant kommt in der Regel mit ein bis drei Bildschirmen aus: Gastraum, Schaufenster, manchmal Theke. Drei Bildschirme sind mit dem Free-Angebot kostenlos, mit den Funktionen des Premium-Angebots — nach 30 Tagen erscheint ein Badge „Powered by Smart-Signage“. Darüber hinaus rechnen Sie mit 9 €netto pro Bildschirm und Monat, oder 99 €netto pro Jahr, ohne Vertragsbindung. Raumtablets, Fernbedienungen und E-Paper-Etiketten fallen unter die Lite-Lizenz zu 5 €netto pro Gerät und Monat. Ab 50 Geräten desselben Typs ist ein Rabatt verhandelbar.

Pour aller plus loin