Digital Signage im Unternehmen: Empfangshalle und Großraumbüro
Raumbelegungskalender, interne Neuigkeiten, Team-Kennzahlen, Wetter. Genug, um den Windows-Bildschirmschoner in der Halle durch interne Kommunikation zu ersetzen, die tatsächlich gelesen wird.
Die Halle: Besucher und Mitarbeitende
Der Empfangsbildschirm richtet sich an zwei Zielgruppen, die nicht dasselbe erwarten. Der Besucher möchte erwartet und orientiert werden: eine namentliche Willkommensbotschaft an die für den Tag angekündigte Gruppe, die Richtung zu den Räumen, der Zugangsablauf. Der Mitarbeitende dagegen läuft zweimal täglich vorbei: Er liest keine drei Wochen lang dieselbe Folie erneut.
Daraus folgt eine Regel, die für die gesamte interne Kommunikation gilt: Die Erneuerungsfrequenz zählt mehr als die grafische Qualität. Ein starrer Bildschirm wird innerhalb einer Woche unsichtbar, unabhängig von seiner gestalterischen Sorgfalt.
Besprechungsräume: der Anwendungsfall, der sich von selbst aufdrängt
Es ist derjenige, den Mitarbeitende einfordern, weil er ein tägliches Ärgernis löst: zu wissen, ob ein Raum frei ist, ohne den eigenen Kalender zu öffnen, und Besprechungen zu vermeiden, die verspätet beginnen, weil die vorherige Sitzung überzieht.
Das Raumkalender-Widget zeigt die Belegung direkt aus Microsoft 365, im Direktzugriff auf den Kalender des Raums. Ein Tablet pro Raum fällt unter die Lite-Lizenz, zu 5 €netto pro Gerät und Monat. Für Standorte mit kompatiblen Philips- oder iiyama-Bildschirmen zeigt eine Statusleuchte von Weitem an, ob ein Raum belegt ist.
Was wirklich gelesen wird
Intern funktionieren Inhalte, die von Menschen und Konkretem handeln: Neuzugänge und Abgänge, automatisch aktualisierte Team-Kennzahlen, Sicherheit und Vorfälle, kommende Veranstaltungen, das Menü der Betriebskantine. Institutionelle Inhalte von oben — Strategieplan, Werte — werden am wenigsten beachtet und gewinnen nichts dadurch, den Bildschirm dauerhaft zu belegen.
Und schließlich rechtfertigt der Notfallalarm allein schon die Ausstattung an manchen Standorten: Eine Meldung kann in einem Schritt alle Bildschirme übernehmen, was kein E-Mail-Kanal mit derselben Unmittelbarkeit leistet.
Ein organisatorischer Punkt entscheidet über den Erfolg mehr als die Wahl der Hardware: wer den Bildschirm bespielt. Eine Anzeige, die nur einer Person überlassen ist, erlischt, sobald diese die Stelle wechselt. Das Modell, das sich langfristig trägt, verteilt die Rechte — die interne Kommunikation hält die redaktionelle Linie, der Empfang verwaltet die Tagesmeldungen, die Fachbereiche veröffentlichen auf ihren eigenen Bildschirmen — mit einem im Voraus festgelegten Erneuerungsrhythmus statt nach zufälliger Verfügbarkeit.
Questions fréquentes
Synchronisiert sich der Raumkalender mit Microsoft 365?
Ja: Das Raumkalender-Widget liest den Kalender des Raums in Microsoft 365 und zeigt dessen tatsächliche Belegung an, ohne Doppelerfassung.
Braucht man einen Bildschirm pro Besprechungsraum?
Ein Tablet vor einem Raum genügt, und es fällt unter die Lite-Lizenz zu 5 €netto pro Gerät und Monat, gegenüber 9 €netto für einen vollwertigen Anzeigebildschirm. Bei bestimmten Philips- und iiyama-Bildschirmen zeigt eine Leuchtanzeige die Belegung von Weitem an.
Kann man einen Alarm auf allen Bildschirmen gleichzeitig ausspielen?
Ja, das ist die Funktion des Notfallalarms: Die Meldung übernimmt den gesamten Gerätepark, unabhängig vom gerade laufenden Inhalt, und wird auf dieselbe Weise wieder entfernt.
Muss man für eine Inhaltsänderung über die IT-Abteilung gehen?
Nein: Die Plattform wird über einen Browser genutzt, und die Rechte lassen sich auf mehrere Nutzer verteilen, sodass die interne Kommunikation oder der Empfang die Anzeige ohne technischen Eingriff verwalten kann. Drei Bildschirme sind mit dem Free-Angebot kostenlos, mit den Funktionen des Premium-Angebots — nach 30 Tagen erscheint ein Badge „Powered by Smart-Signage“. Darüber hinaus rechnen Sie mit 9 €netto pro Bildschirm und Monat, oder 99 €netto pro Jahr, ohne Vertragsbindung. Raumtablets, Fernbedienungen und E-Paper-Etiketten fallen unter die Lite-Lizenz zu 5 €netto pro Gerät und Monat. Ab 50 Geräten desselben Typs ist ein Rabatt verhandelbar.